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Da diese traditionelle und ursprüngliche „Arbeitsbezeichnung“ innerhalb des FCI nicht erwünscht war, wurde „Perro de Presa“ durch „Dogo“ ersetzt.
Eine Entscheidung des FCI`s, die rückblickend nicht sehr glücklich war: Die Traditionalisten der alten Presa Canario-Linien fanden diese Namensänderung durch den FCI verständlicherweise alles andere als gut, da mit der Rassebezeichnung ebenfalls alte Wesensmerkmale eng miteinander verknüpft waren.
Es kam wie es kommen musste: Ein Bruch innerhalb der Züchter der alten Presa-Blutlinien und der modernen Linien, die sich als Dogo Canarios bezeichnen. Neben der neuen „Nomenklatur“ der Rasse wurden ebenfalls vom FCI ein Rassestandard für den „Dogo Canario“ niedergeschrieben, welcher sehr eng und einheitlich ist, mit Schwerpunkt auf das äußerliche Erscheinungsbild des Hundes.
Dies stand ebenfalls im Widerspruch zu dem Arbeitshund ”Presa Canario“ der in erster Linie als Gebrauchshund nach seinem Wesen beurteilt wurde. Bei dem „Presa Canario“ war ein zu eng gezogener Rassestandard nie erwünscht.
Neben der neuen FCI-Bezeichnung „Dogo Canario“ und der traditionellen Bezeichnung „Presa Canario“ wird in einigen Zuchtlinien die Rassebezeichnung Alano verwendet. Der Alanao hat mit dem Dogo Canario und dem Presa Canario nur bedingt etwas zu tun. Hier wurden u.a. Terrier-Rassen (Pit, AmStaff und Dogo Argentino) eingezüchtet.
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